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Botucal Rum

Tag der nachhaltigen Gastronomie

Juni 2021

Der internationale Tag der nachhaltigen Gastronomie ist hier. Und das wirft eine wichtige Frage auf: Was ist nachhaltige Gastronomie überhaupt?

Dieser relativ neue Begriff wurde erst kürzlich von den United Nations eingeführt. Es ist kein Geheimnis: Gastronomie ist die Kunst der guten Küche. Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit gehen wir aber noch einen Schritt weiter und sprechen über die verantwortungsvolle Beschaffung, Zubereitung und Verteilung verschiedener Zutaten – ohne Verschwendung und ohne Schaden für unsere Umwelt und Zukunft.

Bei Diplomático liegt der Fokus schon sehr lange auf Nachhaltigkeit und wir freuen uns, wenn ihr euch dieser Aufgabe gemeinsam mit uns stellt.

 

UN benennen 18. Juni als Tag der nachhaltigen Gastronomie

Im Jahr 2016 tagte die UN-Generalversammlung und erklärte den 18. Juni zum internationalen Tag der nachhaltigen Gastronomie.

Hintergrund dieser Bezeichnung ist, dass immer mehr gastronomische Betriebe (und auch Einzelpersonen) auf saisonale Zutaten und lokale Produzenten zurückzugreifen. Darüber hinaus setzen sie sich vermehrt für das Tierwohl und den Erhalt kulinarischer Traditionen ein.

Die UNESCO (eine Abteilung der UN) und die FAO (Food and Agriculture Organization, deutsch: Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation) fördern diese Nachhaltigkeitsbewegung in enger Zusammenarbeit. Aktuelle Initiativen umfassen beispielsweise die Massenbewegung hin zu sauberer Energie, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und, soweit möglich, die Anbaudiversifizierung.

 

Diplomático orientiert sich an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung

Es gibt zwei Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs), die wir bei Diplomático vollständig verinnerlicht haben. Beide gehören zu den Plänen für eine langfristig nachhaltige Gastronomie:

 

  • Kein Hunger (Zero Hunger)

Als Familienunternehmen betrachten wir unsere MitarbeiterInnen  als unser wertvollstes Gut. Unsere sozialen Investitionen konzentrieren sich daher vollständig auf die Verbesserung der Lebensqualität unserer ArbeitnehmerInnen, ihrer Familien sowie der lokalen Gemeinschaft. Es ist uns ein großes Anliegen, sie vor Armut, Hunger und Krankheit zu schützen.

 

  • Partnerschaften zur Erreichung der Ziele (Partnerships for the Goals)

Es ist uns bewusst, dass SDGs ohne eine weit verbreitete Umsetzung und enge Kooperationen wenig Aussicht auf Erfolg haben. Unsere beste Chance ist es also, möglichst viele Partnerschaften (auf globaler, regionaler, nationaler und lokaler Ebene) einzugehen, die alle auf den gleichen, verbindlichen Werten aufbauen. Nur so können wir die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung weltweit erreichen.

 

  • Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung

Grundsätzlich kann – und sollte – sich jede Branche oder Marke, die natürliche Ressourcen nutzt, für die nachhaltige Gastronomie engagieren. Um eine Null-Abfall-Praktik möglichst schnell zu erreichen, haben wir uns bei Diplomático dem Project Leftover Program angeschlossen, das derzeit in den USA durchgeführt wird. Hauptziele dieses Programms sind die drastische Reduzierung von Lebensmittelabfällen in Bars und Restaurants, die Spende von nicht verbrauchten Lebensmitteln an Bedürftige sowie die Reduzierung von Deponieabgaben durch Wiederaufbereitungs- und Kompostierungsstrategien. Kurz gesagt: Vermeidung, Wiederverwertung und Recycling.

In Großbritannien bereiten sich unsere Teams auf eine andere gezielte Lösung gegen Lebensmittelverschwendung vor. Mixed Consciously ist ein Wettbewerb für Mixologen  auf der ganzen Welt. Bartender werden dazu eingeladen, neue Cocktails mithilfe von Zero-Waste-Techniken zu entwerfen.

Als Gründer des Wettbewerbs haben wir uns die Hilfe von verschiedenen Zero-Waste-Champions geholt. James Fowler, Besitzer des preisgekrönten Restaurants „Terroir Tapas“ in Southbourne, teilt seine Reise mit den Wettbewerbsteilnehmern. Das Unternehmen wird für seine nachhaltigen Praktiken sowie seine Null-Abfall-Mission gefeiert. Die „Sustainable Restaurant Association“ wiederum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gaststätten in ganz Großbritannien bei der Einführung und Anwendung nachhaltigerer Methoden zu unterstützen. Sie wird ebenfalls Teil der finalen Jury von Mixed Consciously sein.

 

Nachhaltige Entwicklungsziele & der Beitrag von Rum

Der Schutz unserer Umwelt hat für Diplomático oberste Priorität. Nachhaltigkeit gehört bereits seit den Anfängen der Marke zu unseren wichtigsten Grundsätzen. Der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung steht daher in allen Bereichen unserer Organisation auf der Tagesordnung.

Als Nebenprodukt  natürlicher Ressourcen  kann Rum unter Einhaltung diverser Maßnahmen als Null-Abfall-Produkt eingestuft werden. Diese Maßnahmen sind bei Diplomático eine Selbstverständlichkeit und Grundlage für das, was als unser „Distilled Consciously“-Programm bekannt ist:

 

  • Landwirtschaftliche Entwicklung

Der Produktionsprozess von Diplomático Rum ist zu 100 Prozent nachhaltig. Wie ist das möglich? In den Fabriken werden unsere festen und flüssigen Abfälle vollständig recycelt. Außerdem erzeugen wir über 80 Prozent unserer Energie selbst und unser Wasserverbrauch konnte dank Investitionen in Kühlsysteme halbiert werden.

Flüssige Abfälle (sog. Vinasse), die bei der Herstellung von Rum anfallen, können aufbereitet und in Dünger umgewandelt werden. Dieser natürliche Flüssigdünger wird dann zur Optimierung der Ernte verwendet. Zur weiteren Unterstützung der landwirtschaftlichen Entwicklung liefern wir einen großen Teil unseres Vinasse-Düngers an lokale Bauern in der Region mit dem Ziel, ihnen ebenso reichhaltige Ernten zu ermöglichen.

 

  • Nahrungssicherheit

In jeder gastronomischen Branche sollte die Nahrungssicherheit als Pflicht und Notwendigkeit betrachtet werden. Der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung soll dabei zur Eliminierung von Armut, zu Zero Hunger und zu mehr Partnerschaften für die Erreichung der Ziele führen.

Aktuell hat sich Diplomático mit einer Vielzahl von NGOs (Non-governmental organizations) zusammengeschlossen, die die Reise von Distilled Consciously weiter vorantreiben. Bewusstseinsschaffung und Bildung werden gefördert, um positive Auswirkungen zu erzielen, die zu mehr Nachhaltigkeit führen.

 

  • Ernährung

Jährlich hat unser Unternehmen bislang etwa 48 Lebensmittelkörbe pro Mitarbeiter verteilt. Wir halten es für sehr wichtig, dass alle Menschen Zugang zu bezahlbaren Lebensmitteln haben, um ihre eigene Versorgung gewährleisten zu können. Unser zweiwöchiger „Solidarity Pot“ in der Brennerei wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern ausgerichtet und ist ein weiterer Beweis dafür.

 

  • Nachhaltige Lebensmittelproduktion

Für die Herstellung von Rum wird eine relativ große Zuckerrohrplantage benötigt. Das eröffnete die Möglichkeit, uns in großem Umfang an der nachhaltigen Lebensmittelproduktion zu beteiligen.

Mehr als 10 Jahre lang haben wir bewährte Verfahren zum Anbau von Zuckerrohr erforscht. Unsere Teams haben sich dabei auf die Weiterentwicklung und intensive Untersuchung sowie den Schutz dieser wertvollen Ressource konzentriert. Auf das Ergebnis sind wir ziemlich stolz: Die Produktion einer brandneuen Zuckerrohrsorte mit dem passenden Namen „La Diplomática“.

Unser Zuckerrohr verfügt über eine einzigartige genetische Identität, die eine regionale Anpassungsfähigkeit in ganz Venezuela erlaubt. Darüber hinaus ist unsere Sorte resistent gegen Schädlinge und punktet mit einer besseren Produktivitätsperformance im Vergleich zu anderen bereits vorhandenen Arten.

 

Der 18. Juni dreht sich nun um folgenden Gedanken: Wenn die gesamte Gastronomiebranche mit nur einem achtsamen Cocktail beginnt und mit den oben genannten Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit endet – welchen Einfluss hat das auf unsere Welt? Die Zukunft der nachhaltigen Gastronomie ist hier!

 

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